Auf dem Lahnwander- und Lahnhöhenweg zwischen Diez und Laurenburg

Unsere Tochter Alia liebt es, sich spannende Jugendherbergen für die Papa-Tochter-Tour auszusuchen. Die Jugendherberge in Diez war schon länger einer ihrer Favoriten. Nun war sie dran. Mit der Burg Stahleck, Altleinigen, Ehrenbreitstein ist sie quasi auch schon ein Burgfräulein.

Der 31. Oktober war auch noch ein idealer Wandertag nachdem der Vortag kalt und verregnet war. Wir fuhren also von Illingen nach Diez, wo wir zunächst in einem Café ein zweites Frühstück genossen, denn die Fahrt dauerte schon eine Weile. Das Auto parkten wir am P+R vom Bahnhof Diez und dann ging es los durch die schöne Altstadt von Diez.

Wir folgten zunächst dem Lahnwanderweg, bei dem es ganz schön bergauf und bergab ging. Eine sehr schöne abwechslungsreiche Strecke mit schönen Ausblicken.

In Balduinstein überquerten wir dann die Lahn und folgten dem Lahnhöhenweg. Dieser verlief in diesem Bereich aber zuerst an langes Stück entlang der Lahn. Balduinstein ist ein sehr netter Ort an der Lahn und es liegen viele Boote an. Im November ist es aber schon sehr ruhig dort. Der geplante Imbiss musste dann auch ausfallen, da Laden geschlossen hatte.

Alia war ganz gut unterwegs. Wir hatten uns eine Thermoskanne mit Tee gemacht und so konnten wir immer mal wieder eine kleine Pause machen.

Etwas unschön ist der Verlauf des Lahnhöhenweges entlang der K25. Dort ist zwar kaum Verkehr, aber ich gehe dann doch nicht so gerne auf einer Straße auf der auch Autos fahren können.

Bei Geilnau ging es dann auf einen Fuß- und Radweg. Überall gab es kleine Fähnchen am Boden. Hier hatte ein Anwohner oder Besucher sich über die Hundehaufen so sehr geärgert, dass er diese mit kleinen Fähnchen markiert hat. Es ist aus meiner Sicht auch einfach eine Unart, den Hund immer und überall machen zu lassen und sich nicht darum zu kümmern.
"Gut geht, wer ohne Spuren geht" - das gilt auch für Hundekot.

Wir hatten auf der Strecke viel Abwechslung. So zogen immer wieder Kraniche über uns nach Süden und ein großer Schwan ließ uns nur sehr ungern passieren.

Bei Kilometer 13 ging es dann steil bergauf. Aber auch das meisterte Alia prima. In einer großen Hütte machten wir unsere letzte Pause.

Dann ging es über Scheid wieder abwärts nach Laurenburg. Wir hatten noch Zeit und machten so einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt, um die Burgruine Laurenburg besser sehen zu können.
Am Bahnhof Laurenburg warteten wir dann auf den Zug und tranken den restlichen Tee.

Es war gut so, dass wir nicht noch länger unterwegs waren, denn es wurde schon schnell dunkel.